Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage unterstützt Heilungsprozesse, löst Stauungen auf und hilft dem Körper, sich auf Regeneration einzustellen. Sie ist die Therapie der Wahl bei primären Lymphödemen und nach Operationen, bei welchen Lymphknoten entfernt wurden. Nach Verletzungen und Operationen bewirkt sie, dass Schwellungen und Entzündungen abklingen, beugt so Komplikationen vor und hilft, wenn solche auftreten. Sie kann sehr früh angewandt werden. So bewährt sie sich zum Beispiel, um den Heilungsprozess nach Sportverletzungen zu beschleunigen .Sie wirkt entzündungslindernd und ist eine gute Unterstützung bei allen entzündlichen rheumatischen Erkrankungen. Das Lymphsystem ist Teil des Immunsystems. Durch Anregung des Lymphflusses wird die Reaktionslage des Immunsystems verbessert, so dass zu starke als auch zu schwache Reaktionen in ein Gleichgewicht gebracht werden. So unterstützt sie die Regeneration nach zehrenden Krankheiten und kann die Reaktionsschwelle bei allergischen Reaktionen heraufsetzen, respektive den Verlauf einer allergischen Reaktion mildern.


Technik

Mit sanften, rhythmischen Griffen wird der Fluss der Lymphe angeregt. Die Behandlung beginnt bei den Schlüsselbeinen, wo die Lymphbahnen des ganzen Köpers in die Venen münden. Dann arbeite man in Abschnitten von der Peripherie des Gewebes her zu dieser Mündung, dem Verlauf der Lymphgefässen folgend. Bei Lymphödemen wird die Behandlung ergänzt durch Kompression und entstauenden Übungen.

lyphdrainage